Der Ursprung

Das ifips Institut für intelligente Produktionssysteme gGmbH wurde 2021 als ein non-Profit Spin-off von drei Doktoranden der TU Braunschweig gegründet. Das ifips versteht sich als virtuelles Forschungsnetzwerk und dient im Sinne einer virtuellen Plattform als Denkfabrik für die Erforschung der Intelligenz der Produktion von morgen.

Teilhaben kann jeder, der im universitären oder industriellen Umfeld arbeitet und sich an der Weiterentwicklung des Themas der intelligenten Produktionssysteme intrinsisch motiviert beteiligen möchte.

Das ifips Institut für intelligente Produktionssysteme gGmbH ist aus der Idee entstanden, die universitäre Forschung im Bereich der Produktionssysteme durch eine virtuelle, offene Plattform zu erweitern und zu beschleunigen. Damit die anwendungsorientierte Forschung im Bereich der Produktionssysteme praxisnah, lösungsorientiert und zukunftsweisend durchgeführt wird, entsteht eine virtuelle Denkfabrik, die allen Interessierten die Möglichkeit gibt, sich aktiv zu beteiligen und den Themenbereich zu weiterzuentwickeln.

Der Weg

Die Forschung der Zukunft erfordert einen barrierefreien Austausch von Wissensträgern, der über alle Landes-, Universitäts-, Unternehmens- und Interessengruppen hinweg, die kooperative Ideenentwicklung unterstützt. Forschung ist nicht passiv und elitär. Forschung ist zum Selbstgestalten. Forschung ist die Summe der Intelligenz aller beteiligten Personen.

Vor dem Hintergrund der Crowd-Innovation sollen somit interdisziplinäre Teams aus Wissenschaftlern sowie Experten aus der Praxis eigenständig an innovativen Themenstellungen arbeiten. Gleichermaßen sollen in der ifips-Denkfabrik aber auch öffentlich geförderte Forschungsprojekte durch ifips-Innovationsteams bearbeitet werden. Mit der ifips-Denkfabrik wird jedem die Möglichkeit gegeben, sich neben seiner beruflichen Tätigkeit in Forschungsaufgaben zu verwirklichen und eigenen Interessensgebieten nachzugehen. Somit wird ein intrinsisches, lebenslanges Lernen gefördert. Von diesem lebenslangen Lernen profitiert der gesamte Wirtschaftsstandort Deutschland.

 

Die Ziele des ifips Institutes für intelligente Produktionssysteme gGmbH sind die Erforschung der intelligenten Produktionssysteme der Zukunft sowie die Verbreitung und Befähigung zur Anwendung dieses Wissens, insbesondere für den deutschen Mittelstand.

Der Nordstern: Intelligente Produktionssysteme

Unter einem intelligenten Produktionssystem werden die durch Material- und Informationsflüsse verknüpften Arbeitssysteme verstanden, bei denen sich sowohl die physischen, personellen als auch virtuellen Komponenten in ihren Fähigkeiten der Adaption, Problemlösung, Effizienz, Innovationskraft und Zielerreichung durch die individuelle Konfiguration der Bestandteile Vernetzung, Transparenz, Lebenszyklusperspektive, Prozessfokus und Kompetenz situativ eigenständig kombinieren, um die vielfältigen Anforderungen hinsichtlich Kunde, Produkt und Produktion erfüllen zu können.

Die Organisation

Das ifips ist aus dem Grundgedanken der Crowd-Innovation heraus nicht hierarchisch organisiert. Im Mittelpunkt stehen die Innovatoren, die sich als Impulsgeber und Entwickler in den gesamten Prozess der ifips-Denkfabrik einbringen können.

Die Organisation des ifips besteht aus vier Aufgabengruppen:

  • Die Innovatoren stellen das Fundament des Innovationsprozesses dar. Ein Innovator kann jeder werden, der im universitären oder industriellen Umfeld arbeitet und sich an der Weiterentwicklung des Themas der intelligenten Produktionssysteme intrinsisch motiviert beteiligen möchte.

  • Der Beirat besteht aus Personen, die eine leitende Stellung in einem Unternehmen, Verband, einer Behörde oder wissenschaftlichen Einrichtung haben. Sie wirken an Forschungsprojekten mit und fungieren als Qualitätssicherung der erarbeiteten Forschungsergebnisse, bevor diese veröffentlicht werden.

  • Für alle relevanten Themenbereiche werden Prozessverantwortliche aus dem Innovatorenkreis bestimmt. Diese sind für die Wissensgenerierung verantwortlich und haben im Verlauf bestehender Forschungsprojekte die steuernde Aufgabe, den Prozess in der ifips-Denkfabrik einzuhalten.

  • Das Corporate Board ist primär für die geschäftsführenden Aufgaben des ifips zuständig. Weiterhin treibt es die Weiterentwicklung sowie das Wachstum des ifips voran und schafft die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Arbeit der Innovatoren.

Die Organisation wird dabei in zwei Ebenen unterteilt. Die Kommunikations- und die Arbeitsebene.

 

  • Die Kommunikationsebene umfasst alle Aufgabengruppen und zielt auf die schnelle Informations-, Impuls- und Ideengenerierung und -teilung über soziale Netzwerke (bspw. ifips LinkedIn Gruppe) ab.

  • Die Arbeitsebene umfasst dagegen nur die Gruppe von Innovatoren und Prozessverantwortlichen, die sich für die Bearbeitung eines konkreten Forschungsprojektes zusammengeschlossen haben und dem Prozess der Wissensgenerierung in der ifips-Denkfabrik folgen.

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DAS GRÜNDUNGSTEAM

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SIMON FOCHLER

HAMBURG

Co-Founder

"Die Innovationskraft eines Unternehmens ergibt sich aus der Fähigkeit seiner Mitarbeiter, das eigene Vorgehen kritisch zu reflektieren, einer positiven Fehlerkultur, einem ausgeglichenen Verhältnis von Standards und Freiheitsgraden sowie aus einer gesunden Portion Mut zum Scheitern."

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ALEXANDER KARL

LOHNE

Co-Founder

"Die digitale Transformation verändert das was, wie und womit der zukünftigen Arbeitswelt und legt uns neue Regeln auf, wie wir diese zu planen haben."

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JONAS WULLBRANDT

BERLIN

Co-Founder

"Der Mensch ist der wichtigste Akteur im Wertschöpfungsprozess. Er muss befähigt werden, lebenslang zu lernen, um einen nachhaltigen Beitrag zur intelligenten Produktion der Zukunft leisten zu können. Dazu gehört auch, dass er die digitale Transformation initialisiert, plant, umsetzt und immer wieder kritisch reflektiert."